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Tiger ist eine "gewöhnliche" Europäische Kurzhaar. Eine Hauskatze ohne jeglichen Stammbaum.
 
Er wurde im September 1997 geboren, und kam schon im zarten Alter von 3 Wochen in unsere Familie. Nachdem unser vorheriger Kater wenige Tage vorher spurlos verschwunden war (wir vermuten heute noch Katzenfänger ...), nahmen wir seine Mutter mit ihren zwei Herbstbabies, die wohl sonst kaum eine Überlebenschance gehabt hätten, in unserer Wohnung auf.
Kaum eine Woche, nachdem die drei bei uns eingezogen waren, kam auch die Mutter der beiden Babies von einem Freigang nicht mehr zurück.
 
Uns blieb nichts anderes übrig, als die zwei kleinen mühsam mit der Hand aufzupäppeln. Erst bekamen Sie ihre Milch mit einer Spritze eingeflößt, später Haferflocken vom Teelöffel. Und was waren wir stolz, als die Kätzchen das erste Mal Feuchtfutter aus der eigenen Schüssel gefressen haben!
 
Da wir aber nur eine Katze in der Wohnung halten wollten, mußten wir uns Ende Oktober schweren Herzens von Tiger's Schwester trennen. Der Sohn einer Bekannten nahm das kleine dreifarbige Kätzchen zu sich. Soweit wir wissen, ist die Kleine mit ihm erst in die Schweiz und vor ein paar Jahren sogar in die USA umgesiedelt.
 
Etwa zur selben Zeit zog Bella bei uns ein, und vom allerersten Augenblick waren Bella und Tiger ein Herz und eine Seele. Bella (selbst gerade mal 4 Monate alt) schleckte dem kleinen Kater liebevoll das Fell sauber und ließ ihn sogar an ihren Zitzen saugen. Michaela wird nie den Schreck vergessen, als ihr Bella eines Abends mit dem Katerchen im Maul entgegen kam: Der Kopf war verschwunden, nur Hals abwärts baumelte Tiger aus der Hundeschnauze. Aber dem Kater wurde kein Haar gekrümmt, sehr vorsichtig hat Bella ihn durch die Wohnung getragen.
 
 
 
2000 mußten wir uns wegen eines Auslandsaufenthaltes für ein Jahr von Tiger trennen. Wir wollten ihm, der schon die 15 Minuten in der Box auf dem Weg zum Tierarzt kaum erträgt, keinen 8-Stunden-Flug zumuten. Wir wußten ihn bei einer Bekannten in guten Händen, aber wir waren doch mehr als glücklich, daß wir ihn nach unserer Rückkehr im Frühjahr 2001 wieder gesund zu uns holen konnten.
 
Eigentlich sollte Tiger eine reine Wohnungskatze bleiben, weil Michaela nicht noch einmal vergeblich darauf warten wollte, daß ein geliebtes Haustier wieder nach Hause kommt.
Aber wie meistens kam es anders: Im Sommer 2001 begann Tiger damit, sich aus den zum Lüften offenen Fenstern im 1. Stock einen Weg ins Freie zu suchen. Dabei haben ihn auch die Fliegengitter vor den Fenstern nicht abhalten können.
 
Nachdem er einige Tage hintereinander den "Duft der Freiheit" gekostet hatte, war es nicht mehr möglich, ihn in der Wohnung zu halten. Unsere Korridortür trägt heute noch die Spuren seiner hartnäckigen Versuche, nach draußen zu gelangen. Hätten wir ihm die Tür nicht aufgemacht, er hätte sich sicher irgendwann durchgegraben.
 
Insgesamt hat Tiger seine beiden "Dosenöffner" sehr gut im Griff. Ein Maunzen von ihm, und Uwe oder Michaela stehen stramm, um ihm wahlweise Futter zu geben, die Tür nach draußen aufzumachen (völlig unabhängig, zu welcher Tages- oder Nachtzeit) oder ihn mit Streicheleinheiten zu verwöhnen. Täglich sehen wir uns mit dieser Wahrheit konfrontiert:
 
Hunde haben Herrchen ... Katzen haben Diener!